Culture Shock!

by Ruth Price on 16 Aug 2016

For a German version, please scroll down

I've lived and worked in the US, New Zealand and Cambodia, and travelled across Asia and Europe, and one of the things everyone finds when they travel or live abroad for any length of time is that things are "different". The most obvious things are the food, the side of the road that you drive, the types of drinks that are preferred, the way people dress and the music that is listened to. It's easy to get hung up on these things and feel uncomfortable. When I lived in Chicago, I was very unimpressed with the selection of music on the radio when I first arrived - I was not into rock or country music! However, CD's are reasonably cheap in the US so I soon had a stash of preferred music to listen to.

Other things can be assumed knowledge, and a phrase may mean something completely different from what you hear, for example if you were asked to a party in New Zealand and requested to "bring a plate", don't turn up just with a plate; you should bring something *on* the plate (a cake, sandwiches, etc) - luckily someone warned us of this before we made this comic error! In Cambodia, as with most of East Asia, you should always take off your shoes before entering a house, so I was often greeted by a pile of shoes as I came to enter the small office I worked in, which doubled as my boss' home.

Some differences are more subtle and it can be easy to offend people without meaning to by doing things your way or by omitting to do something. Before travelling to Cambodia, I learnt that if I was invited to someone's house, I should bring a gift which was beautifully wrapped and give it to them when I arrived. I should then expect them NOT to open it, but they would open and appreciate it when I had left. I therefore was able to prepare and take some small gifts from England (I took some small lace gifts as I'm from Nottingham) which I could give to hosts in Cambodia. Business meetings were different too. Here, they weren't so much a chance to discuss options as in the UK, but to present the option that the leader had decided upon.

However, often the best thing to do when you are there, is to relax, observe, smile, and have a bit of humility and humour. Learning about other cultures can only enrich your life and you might even learn a better way of doing things.

I found "Culture Shock! Cambodia" invaluable in preparation for working there. The "Culture Shock!" series of books is a comprehensive source of detailed information about more than seventy travel destinations: both country and city guides. They are written by individuals, often ex-pats, who have lived in each country and experienced life there. They are full of anecdotal information that is insightful and useful to know before you leave home. They also include full explanations of social and business customs, use practical examples and personal stories, include a helpful Appendix of Dos and Don'ts and a list of festivals and holidays in the country.

German version:

Ich habe in den USA, Neuseeland und in Kambodscha gelebt und gearbeitet, bin durch Asien und Europa gereist. Und ich habe erlebt, was alle, die im Ausland reisen oder arbeiten, mehr oder weniger erleben - nämlich dass einige Dinge dort "anders", vielleicht befremdlich sind. Die auffälligsten Unterschiede sind das Essen, auf welcher Seite Auto gefahren wird, welche Getränke bevorzugt werden, die Art, wie sich die Leute kleiden und die Musik, die sie hören. Ganz leicht kann man sich dadurch unbehaglich fühlen. Als ich in Chicago lebte war ich wenig begeistert von der Mainstream-Musik im Radio, denn ich bin kein Fan von Rock- oder Countrymusik. Wie auch immer, CDs sind in den USA preisgünstig und so hatte ich mir bald einen Vorrat meiner Lieblingsmusik zugelegt.

Für einiges musst du auch erst etwas Erfahrung im und Wissen über die Gegebenheiten des Landes haben. Wenn Du z. B. in Neuseeland zu einer Party eingeladen und gebeten wirst, "einen Teller mitzubringen", tauche bloß nicht nur mit einem leeren Teller auf. Du sollst etwas *auf* dem Teller mitbringen (z.B. einen Kuchen, belegte Brote etc.) - glücklicherweise hat uns jemand gewarnt, bevor wir diesen Fauxpas begehen konnten! In Kambodscha musst Du, wie im Großteil Ostasiens, immer Deine Schuhe ausziehen, bevor Du das Haus betrittst. Ich wurde oft von einem Stapel an Schuhen begrüßt, wenn ich das kleine Büro, in welchem ich arbeitete, betrat - und sogar noch von der doppelten Menge, wenn ich das Haus meines Chefs aufsuchte.

Manche Unterschiede sind subtiler und so kann es leicht passieren, dass man jemanden ungewollt beleidigt, nur indem man Dinge so tut, wie man es gewohnt ist oder indem man versäumt, etwas zu tun. Bevor ich nach Kambodscha reiste, erfuhr ich, dass, wenn man zu jemandem nach Hause eingeladen wird, man immer ein schön eingepacktes Geschenk mitbringt. Ich solle dann davon ausgehen, dass das Geschenk NICHT aufgemacht wird, aber dass es geöffnet und wertgeschätzt wird, wenn ich weg bin. So konnte ich mich gut vorbereiten und brachte kleine Geschenke aus England mit, die ich meinen Gastgeber_innen in Kambodscha überreichte. Ich entschied mich für kleine Geschenke aus Spitze, denn ich komme aus Nottingham. Auch Geschäftstreffen waren sehr unterschiedlich. Diese wurden nicht dazu genutzt, verschiedene Möglichkeiten durchzudiskutieren, wie wir das aus Großbritannien kennen, sondern um zu präsentieren, was der Chef entschieden hat.

Manchmal ist das Beste, was Du tun kannst, zu entspannen, beobachten, lächeln und ein gewisses Maß an Bescheidenheit und Humor zu bewahren. Über andere Kulturen zu lernen kann Dein Leben nur bereichern und Du kannst eventuell sogar erfahren, wie man etwas besser machen kann.

Ich fand das Buch "KulturSchock Kambodscha" als Vorbereitung unbezahlbar. Die Reihe „KulturSchock“ ist eine umfassende Quelle für Reisende mit detaillierten Informationen über mehr als 70 Reiseziele, sowohl Landes- als auch Städteführer. Sie sind von einzelnen Leuten, meist Expats, geschrieben, die in dem jeweiligen Land gelebt und das Leben dort erfahren haben. Sie sind voller Anekdoten, die euch einen guten Einblick und hilfreiche Tipps geben, bevor ihr loszieht. Auch enthalten sie ausführliche Erläuterungen der Sozial- und Geschäftsgebräuche, benutzen praktische Beispiele und persönliche Geschichten, haben einen hilfreichen Anhang mit „Was Tun und Lassen“ und eine Liste von Festivals und Ferien des jeweiligen Landes.

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