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Wie schreibe ich einen Erfahrungsbericht?

Hast Du kürzlich famuliert oder ein PJ-Tertial absolviert? Dann hast Du sicherlich einiges zu berichten. Ein Erfahrungsbericht über Dein Praktikum kann anderen Studierenden dabei helfen, herauszufinden, was sie machen oder wohin sie gehen wollen. Diese Berichte sind für andere wirklich sehr wertvoll, deshalb freuen wir uns, wenn Du uns einen Bericht über Deine Famulatur oder Dein PJ-Tertial zuschickst (info@electives.net). Dafür erhältst Du sogar £20 (umgerechnet ca. 25 Euro, je nach Wechselkurs). Du kannst den Bericht auf Deutsch oder auf Englisch schreiben, je nachdem, was Du bevorzugst.

Nun fragst Du Dich vielleicht: Wie sieht so ein Erfahrungsbericht aus?
Am besten schaust Du Dir ein paar Erfahrungsberichte auf unserer Website an, unten findest Du den Link zu den Berichten. Es gibt so viele unterschiedliche Arten, den Bericht zu schreiben, jede und jeder hat einen individuellen Stil – beim Lesen der Berichte kommen Dir sicherlich selbst viele Ideen.

Trotzdem haben wir Dir hier einige Punkte zusammengestellt, die Dir hoffentlich bei Deiner eigenen Gestaltung hilfreich sind:

Der Bericht sollte so mindestens 800 und höchstens 5000 Wörter umfassen und als Word-Dokument abgespeichert sein. Auch Fotos, entweder vom Krankenhaus, der Gegend oder von Dir während Deines Praktikums, sollten mit angehängt werden.

Nenne uns Deinen Namen, Deine Heimatuniversität, das Land und Krankenhaus, in welchem Du warst, das Fachgebiet, das Du belegt hast sowie die Eckdaten (Beginn und Ende) Deines Praktikums.

Einleitung
Zuerst solltest Du Dein Praktikum kurz einführen und den Leser oder die Leserin neugierig auf den weiteren Text machen.

Text
Reflektiere über Dein Praktikum und berichte von Deinen guten und auch schlechten Erlebnissen. Worauf Du Deinen Schwerpunkt legst, ob Du ausschließlich von der Arbeit oder auch von Deinen Ausflügen vor Ort erzählst, sei Dir freigestellt.

Hier einige Ideen:

Vor Abreise:
Warum hast Du Dich für dieses Krankenhaus/dieses Land/diese Fachrichtung entschieden?
Wie hast Du Dich vorbereitet?
Welche Erwartungen hattest Du an Dein Praktikum?
Welche Gebühren fielen an?

Vor Ort:
Welche Tätigkeiten hast Du begleitet oder konkret ausgeführt?
Was hast Du fachlich gelernt?
Wieviel Verantwortung durftest Du oder musstest Du sogar übernehmen?
Waren die Ärztinnen und Ärzte offen für Fragen? Wie war die Betreuung und Lehre?
Wie ist die Gesundheitsversorgung insgesamt im Land?
Wie war die Kommunikation vor Ort? Gab es Sprachprobleme mit den ÄrztInnen oder PatientInnen?
Gab es andere Studierende vor Ort?
Welche interkulturellen Erfahrungen hast Du gemacht?
Was sollte man beachten? Was sollte man vermeiden?
Wie waren die sonstigen Kontakterfahrungen im Land? Waren die Menschen offen Dir gegenüber?
Wie sicher ist die Gegend? Immer/tagsüber/nachts…
Kannst Du Dich dort auch als Frau frei bewegen?
Ist der Platz zu empfehlen für Lesben/Schwule/Transgender?
Wie war Deine Unterkunft? Privat oder Klinik/Ausstattung/Kosten/…
Essen
Transport im Land
Sehenswürdigkeiten
Lebenshaltungskosten vor Ort
Wie ist insgesamt die wirtschaftliche Lage im Land?
Wie ist insgesamt die politische Lage im Land?

Danach/Fazit:
Wurden die Erwartungen erfüllt? Was hast Du daraus mitgenommen? Würdest Du das Praktikum empfehlen?

All diese Punkte sind lediglich als Anregung gedacht, selbstverständlich musst Du nicht alle davon behandeln. Jede Erfahrung ist subjektiv und so ist auch der Bericht darüber. Sehr anschaulich sind Beispiele aus der konkreten Arbeit. Oftmals kann sich der oder die LeserIn einen besseren Eindruck von der Arbeit/Gegend machen, wenn anhand eines Beispiels die Arbeit oder die Umgebung beschrieben wird, anstatt alle Einzelheiten aufzuzählen. Scheue Dich nicht, auch schwierige Situationen zu beschreiben. Auch aus diesen können andere viel lernen.

Viel Spaß beim Schreiben!

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