Januar Newsletter

January 2018

Wir von TEN hoffen, dass ihr einen guten Start ins neue Jahr hattet. Diesen Monat bringen wir euch zwei Erfahrungsberichte aus ganz verschiedenen Ländern: Die deutsche Studentin Vera hat einen Teil ihres PJs am Kantonsspital in St. Gallen in der Schweiz gemacht. Devan Dipak Limbachia, hat sein britisches „Elective“ (Praktikum) am St. Vincent Hospital in Melbourne in Australien verbracht.
Zum Abschluss möchten wir euch auf den Weltkrebstag aufmerksam machen, der wie jedes Jahr am 4. Februar stattfindet.
Und wie immer bitten wir euch um euer Feedback, vielleicht hattet ihr eine ganze besondere Zeit an einem Krankenhaus in nahen oder fernen Ländern? Oder habt ihr alle Tertiale an deutschen Krankenhäusern gemacht? Erzählt uns doch gerne wie eure Famulatur oder euer PJ war, wir freuen uns über alle Informationen und für andere Studenten sind diese Informationen so wichtig bei der Planung. Wir sind alle ein wenig unterschiedlich und haben andere Interessen, Wünsche und Ziele. Vielleicht habt ihr Tipps an welchen Krankenhäusern man besonders viel lernt oder wo man besonders viel Spaß hat oder wo man einfach und kurzfristig einen Platz bekommen kann…
Unsere Feedback-Seite findet ihr hier und eine Anleitung mit Tipps zum Schreiben eines Erfahrungsberichts findet ihr hier. Erfahrungsberichte können gerne auf Deutsch oder Englisch sein und werden immer mit einem Amazon-Gutschein von £20 (ungefähr 22€) belohnt.

Featured hospital

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The Hospital for Sick Children (also known as sick kids), is one of the foremost paediatric hospitals in the world and is Canada's leading centre for the advancement of paediatric healthcare. » read more

Featured country

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The Bahamas is a chain of islands in the North Atlantic, only a small proportion of which are inhabited. It is a British Commonwealth state and has vibrant culture, with a good standard of medical care. This is an interesting destination for and elective. » read more

Veras Bericht vom Kantonsspital in St. Gallen

Als die deutsche Studentin Vera Schwierigkeiten mit der Anerkennung eines Auslandstertials hatte, bewarb sie sich relativ spontan am Kantonsspital in St. Gallen in der Schweiz. Zwar gab es für den gewünschten Zeitraum keine freien Plätze direkt in St. Gallen, aber am Standort Flawil wurden in der Inneren Medizin noch Unterassistenten gesucht. Nachdem Vera ihre Immatrikulationsbestätigung, Lebenslauf, Zeugnisse und Empfehlungsschreiben eingereicht und ein paar Personalbögen ausgefüllt hatte, war alles klar und sie konnte nach St. Gallen und Flawil reisen.
Dass man in der Schweiz mehr als „Personal“ und nicht nur als „PJler“ angesehen wird und dass die Hierarchie in der Schweiz recht flach ist, war gleich offensichtlich und Vera hat sich schnell wohlgefühlt. Ihre ersten vier Wochen hat sie zuerst in der Palliativ- und Schmerzmedizin verbracht, die zweite Hälfte in der Notaufnahme. Sie beschreibt die Zeit in der Palliativ- und Schmerzmedizin als besonders interessant und lehrreich. Über ihren Tagesablauf und welche Aufgaben sie dort und in der Notaufnahme hatte, berichtet sie in ihrem Erfahrungsbericht, zu dem ihr kommt, wenn ihr hier klickt. Vera berichtet natürlich nicht nur von ihrer Arbeit, sondern auch von ihren Wanderungen und all den schönen Erlebnissen rund um ihr PJ.

Devan Dipak Limbachias Erfahrungsbericht vom St. Vincent's Hospital in Melbourne

Der britische Student Devan Dipak verbrachte die vier Wochen seines „Electives“ (des britischen Mediziner Praktikum) am St. Vincent’s Hospital in Melbourne in Australien. Was uns besonders beeindruckt hat, war seine klare Zielsetzung vor der Reise. Devan Dipak wusste nicht nur genau, was er während des Praktikums fachlich lernen wollte, sondern hatte sich auch Gedanken darüber gemacht, was er über sich selber erfahren wollte und konnte so seine Zeit am Krankenhaus optimal nutzen. Die Organisation war sehr zeitaufwendig und er war froh, dass er sich schon frühzeitig mit dem St. Vincent Hospital in Verbindung gesetzt hatte.
Während des britischen Medizinstudiums hatte Devan Dipak wenig Möglichkeit Erfahrungen in der Chirurgie zu sammeln und wollte deshalb die Chance nutzen sein Praktikum auf einem chirurgischen Gebiet zu machen. Die Herz-Thorax-Chirurgie hat ihn dabei besonders interessiert. Ein typischer Tag fing zwischen 7 und 7.30 Uhr mit der Morgenvisite an. Ab 9.30 Uhr war er mit verschiedenen Arbeiten auf der Station und Sprechstunden beschäftigt und nachmittags konnte er manchmal Operationen beiwohnen oder nahm weiter an der Arbeit auf der Station teil. In seinem Bericht erzählt er unter anderem davon, welche Aufgaben er ganz selbstständig übernehmen durfte und was er dabei gelernt hat. Zum Abschluss berichtet Devan Dipak Limbachia von der Weltstadt Melbourne und was man dort unbedingt besuchen sollte. Wenn dich eine Famulatur oder ein PJ am St. Vincent Hospital interessieren könnte, findest du seinen Bericht hier.

Weltkrebstag 2018

Der Weltkrebstag findet wie jedes Jahr am 4. Februar statt. Die Organisation Union for International Cancer Control (UICC) hat den Weltkrebstag 2016-2018 unter das Motto: „Wir können. Ich kann.“ gestellt. – Wir sind alle aufgerufen unser Krebsrisiko durch eine gesündere Lebensweise zu senken. Die Deutsche Krebshilfe informiert auf ihren Seiten zum Weltkrebstag, „dass etwa die Hälfte aller Krebsfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar wäre. Beispielsweise senkt regelmäßige körperliche Aktivität das Risiko für mindestens 13 Krebsarten.“ Jedes Jahr erkranken in Deutschland 500.000 Menschen an Krebs, die Deutsche Krebshilfe sieht die Prävention als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sie mit verschiedenen Organisation zusammenarbeitet. Aber auch jeder einzelne kann dazu beitragen sein Krebsrisiko zu senken: durch gesündere Ernährung, mehr Bewegung, verminderten Alkoholgenuss, ein rauchfreies Leben oder weniger Sonnenbaden. “Hier”: https://www.krebshilfe.de/ kommst du zur Deutschen Krebshilfe und hier findest du die Seiten zum Weltkrebstag (World Cancer Day) der UICC.